Sonntag, 30. September 2012

Du denkst, du weißt, wer ich bin


Autorin: Em Bailey

Inhalt:
Nur diese beiden Dinge wussten die Schüler an Olives Schule, bevor sie Miranda, die neue Schülerin, das erste Mal sahen: Ihre Eltern waren tot. Und sie waren tot, weil Miranda sie umgebracht hatte.
Die Gerüchte um die mysteriöse Neue lassen Olive zuerst völlig kalt. Schließlich fällt sie dem Gemunkel ihrer Klassenkameraden selbst genug zum Opfer. Doch dann passiert etwas Unfassbares: Das unscheinbare Mädchen mit dem leeren Blick und der blassen Haut wird die neue beste Freundin von Katie, dem beliebtesten Mädchen der ganzen Schule. Die sonst so selbstbewusste Katie verblasst regelrecht neben Miranda, fast so, als würde diese von ihr Besitz ergreifen. Olive scheint die einzige zu sein, der das auffällt. Und niemand schenkt ihr Glauben, bis etwas Schreckliches passiert...

Infos zum Buch:
"Du denkst, du weißt, wer ich bin" ist im Egmont Ink Verlag erschienen, hat 346 Seiten und kostet gebunden € 17,99 [D].
So weit ich weiß, gibt es keine Fortsetzungsbände, da das Buch irgendwie in sich abgeschlossen wirkt.
Empfehlen würde ich die Geschichte ab 14 Jahren.

Cover:
Die Aufmachung des Buches finde ich wahnsinnig toll - die offenen Augen auf der Vorder- und die geschlossenen auf der Rückseite des Buches, die Farben und die Schrift. Irgendwie vermittelt das Cover wahnsinnig gut die Stimmung der Geschichte, dieses Angespannte, ein wenig Gruselige und doch absolut Spannende.

Autorin:
Die Australierin Em Bailey lebt in Deutschland, wo sie trotz ihres langjährigen Vegetarierdaseins mittlerweile zur Wurstliebhaberin geworden ist. Nach ihrer Tätigkeit als Mediengestalterin fürs Kinderfernsehen widmet sie sich jetzt ganz und gar dem Schreiben.

Meine Meinung:
Ich kann wirklich guten Gewissens sagen, dass "Du denkst, du weißt, wer ich bin" der beste Thriller war, den ich je gelesen habe. Kein anderer war von seiner Idee her so originell, von seiner Handlungsweise so genial verstrickt - kein anderer hatte so facettenreiche Charaktere. Und doch war da eine kleine Sache, die mir nicht so gut gefallen hat. Aber dazu später.
Erst einmal von Anfang an: Die Idee an sich ist irgendwie einmalig, noch nie habe ich über etwas Derartiges in einem Buch gelesen. Das trug natürlich dazu bei, dass ich immer weiterlesen wollte und Schwierigkeiten hatte, das Buch aus der Hand zu legen. Überhaupt ist die Geschichte die ganze Zeit über total spannend, mal mehr, mal weniger - aber niemals langweilig. Es gibt wahnsinnig viele Überraschungen und Wendungen und fast nichts ist vorhersehbar.
Der Schreibstil ist auch sehr gut, wobei ich zugeben muss, aufgrund des hohen Spannungsfaktors nicht sonderlich darauf geachtet zu haben. Dennoch sind die Handlungen sehr anschaulich und detailliert beschrieben, sodass ich als Leser stets das Gefühl hatte, all das selbst zu erleben.
Die Charaktere haben mir ebenfalls gut gefallen. Sie waren alle sehr umfangreich und geheimnisvoll dargestellt, besonders Olive, Katie und Miranda. Auch mit den Nebencharakteren konnte ich mich recht gut identifizieren. Toll fand ich auch, dass das ganze Buch nicht so "in kleinem Kreise" gehalten wurde, sondern auch viele Personen vorkamen, wie es eben im realen Leben auch der Fall gewesen wäre.
Ich hätte wirklich die volle Punktzahl vergeben, wenn da nicht diese eine Sache gewesen wäre. Olives Handeln hat mich an einer Stelle im Buch extrem gestört, an der Stelle, an der sie hätte wissen müssen, dass ihr Tun Folgen haben müsste. Klar, sie ist ein aus der Vergangenheit geschwächter Charakter, hat keine Reserven für solche Notsituationen etc. Aber sie hätte verstehen müssen, dass es zu weit geht. Besser gesagt, sie hat es verstanden, aber sie hat nichts unternommen. An diesem Punkt war ich dann schon ein wenig enttäuscht, vor allem, weil das Problem ja nicht ausschlaggebend für die Geschichte war. Hätte man das Ganze mit Zwang gelöst, wäre der Verlauf nicht viel anders gewesen, das Buch hätte aber dennoch an Authentizität gewonnen.

Fazit:
Ich spannendes, mitreißendes Buch, das aber leider nicht ganz perfekt ist. Trotzdem kann ich es nur wärmstens an alle empfehlen, die eine Geschichte suchen, die sie nicht mehr aus der Hand legen können!

♥♥♥♥♥♥♥♥♥ (9 von 10 Herzen)


Herzlichen Dank an den Egmont Ink Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars!!

Sonntag, 23. September 2012

Sammelpost - Beiträge zum Gewinnspiel # 2

Guten Morgen! <3

Vor etwas mehr als einer Woche habe ich ja bereits den ersten Post zu den Gewinnspiel-Beiträgen veröffentlicht, den ihr hier finden könnt. Nun folgt Teil zwei. ;) Ich finde, es sind wirklich tolle Einsendungen dabei!! Aber seht selbst... *grins*

Wie immer Achtung: Rechtschreibfehler o.ä. habe ich nicht korrigiert, die Texte sind also noch völlig original. :)

Und DANKE an alle, von denen ich die Erlaubnis fürs Veröffentlichen bekommen habe! :D
 
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Das Jahr 2062
Oder: eine kleine Reise ins Ungewisse von Cadiz

Ein Blick ins Jahr 2062 zu wagen, stellt eine große Herausforderung dar, zumindest für mich, wage ich ja kaum bis über 2022 hinauszuschauen, zehn Jahre weiter. Aber gleich 50 Jahre? Ich habe ja noch nicht einmal die Hälfte von 50 Jahren ge- und erlebt, wie soll ich da die Zeit erfassen können, die da noch vor mir liegt? Oh je, in fünfzig Jahren bin ich schon im Rentneralter (oder? Wie alt muss man dann sein, um in Rente zu gehen? Vielleicht doch erst 80? Wie fit und agil werden wir „Alten“ 2062 sein? Werden wir länger leben als heute? Ich denke schon. In fünfzig Jahren wird die Menschheit wohl noch kein Elixier gefunden haben, um das lange Leben zu garantieren- weit über 100 Jahre hinaus-, nein, das glaube ich nicht. Aber wir werden bestimmt älter. Und das letzte Jahrhundert längst hinter uns gelassen haben. „Weißt du noch, in den 80ern/90ern?“, wird sicherlich ein Satz sein, der nur noch die älteren Generationen (also wir) zum Dahin schmelzen bringt. Die jungen Leute werden sich 2062 wohlweislich nicht mal in ihren kühnsten Träumen vorstellen können, dass es mal eine Zeit ohne Handy und Computer gab.
Und das ist auch so eine Sache, die sich so sehr ausbreiten wird, dass wirklich jeder, jeder, sich damit konfrontiert sieht: ich glaube 2062 wird es das Telefon, wie wir es heute kennen, nicht mehr geben. Niemand hat mehr Lust „zu telefonieren“, alle sind miteinander vernetzt, verdrahtet, verbunden. Immer und überall online sein, von jedem gesehen werden und in ständigem Kontakt mit der ganzen Welt- ein Traum, oder? Nein, ich glaube, da steuert die Gesellschaft schon drauf hin. Die Individualität eines jeden einzelnen Menschen wird immer verschwommener, es heißt immer mehr „wir“ und nicht „ich“. Ich glaube zwar nicht an Computerchips, die ins Gehirn eingesetzt werden, um dann mit anderen kommunizieren zu können (, wie es schon in einigen Romanen überlegt wird), aber von einem „immer erreichbar“ sein, sind wir nicht mehr weit entfernt, formt sich dies doch schon jetzt ganz allmählich. Ich glaube, das Internet wird noch größer, noch wichtiger und verbindlicher. Vor allem gibt es dann niemanden mehr, der keine Vernetzung bei sich trägt (wie das heute noch der Fall ist, wo viele Menschen, meist ältere, sich nicht mit dem Internet beschäftigen wollen/können), aber auch niemanden, der sich dagegen wehren mag, denn viele Dinge sind einfach nur noch per Netz möglich. Einkaufen? Das macht doch niemand mehr im Laden um die Ecke. Musik gibt’s schon lange nicht mehr auf CD. DVDs werden überflüssig, da reicht ein Klick im Internet, alles was das Herz begehrt sofort griffbereit- die neuesten Filme? Die bekommst du drahtlos in dein Heimkino. Ins Kino selber geht niemand mehr. Zum „Filmegucken“ verabredet man sich mit seinen Freunden und schaut sich den neuesten Blockbuster daheim an, mit feinster Technik, alles viel pompöser als es 2012 der Fall war, wo alle noch ins Kino rannten, weil sie daheim noch so „kleine“ Bildschirme hatten….
2062 wird sich die Gesellschaft eher zum Negativen verändert haben, glaube ich. Alles ist hektischer. Jeder denkt nur an sein Ziel, jeder will was erreichen. Studieren wird immer mehr zur Priorität. Gesamtschulen mit nur noch wenigen Lehrern werden die Kinder bilden. Bildung wird überhaupt ein weiterhin großes Steckenpferd der Gesellschaft bleiben. Allerdings wird alles sehr viel mehr im world wide web stattfinden. Kinder lernen von Mister Computer, der sie auf ihre individuellen Lernfortschritte vorbereitet. Kinder werden zu Experten ihrer eigenen Fähigkeiten und können in kurzer Zeit alles erreichen, was sie wollen. Schreiben lernen? Das geht fix mit dem neuen Lernprogramm, da muss Mama nicht mehr viel helfen. Bewerbungen schreiben muss auch niemand mehr. Der Chef der großen Unternehmen pickt sich seinen zukünftigen Mitarbeiter einfach aus dem Internet, wo alle Stärken, Schwächen und Vorlieben direkt zu erfahren sind, ausführlich, natürlich mit dem direkten Draht zum Mitarbeiter selbst, denn wo man heute noch lediglich auf einen Bildschirm schaut, blickt man morgen direkt ins Angesicht des Anderen. Das darf man sich vielleicht so ein bisschen wie in den Science Fiction-Filmen vorstellen, die die Zukunft schon ein bisschen zu beleuchten versucht haben: man tippt auf eine Schaltfläche und ein Licht erscheint, woraufhin sich die Person, mit der man sich unterhalten möchte, direkt auftaucht, live und in Farbe, ohne eine Webcam (na, die gibt’s dann natürlich auch nicht mehr). Na ja, dass es so weit kommt, müssen wahrscheinlich auch noch einige Jahre mehr vergehen, aber ich glaube, dass das „sich sehen können“ sehr viel einfacher wird. Mann muss keine Kamera anschalten oder sich ins Auto setzen und viele Meilen fahren, um zu jemandem zu gelangen, der weiter weg wohnt. Nein, ich glaube, dass wird auch einfacher werden. Zwar denke ich nicht, dass es 2062 fliegende Autos geben wird, aber vielleicht ja „schwebende“ Autos? Klein, praktisch und ganz nach den Vorlieben jedes Einzelnen. Vollautomatisch natürlich. Selber fahren muss niemand mehr, wenn er nicht will. Führerschein können auch schon die Jüngsten machen. Und natürlich gibt es dann auch problemlosere Verkehrswege der öffentlichen Verkehrsmittel. Da wartet nie mehr jemand auf einen verspäteten Zug. Da hat auch keiner mehr Zeit zum Warten, weil alles schnell, schnell gehen muss und die Menschen haben keine Zeit mehr, der nächste Termin wartet und die virtuelle Verabredung sowieso...
Es ist schwer, sich so weit in die Zukunft zu wagen. Man weiß einfach nicht, was kommen wird. Alles sind nur Vermutungen. Aber man fragt sich natürlich öfter- heimlich- was wird wohl aus mir? Denn egal, ob man mit Schrecken in die Zukunft schaut oder optimistisch bleibt, die Zukunft geht heute ja jeden an. Und sie ist so ungnädig wie sonst was. Niemand weiß, wie es später aussehen wird. Der Mensch strengt sich zwar höllisch an, aus der Erde ein Paradies zu machen, aber dabei ist er auch sehr zerstörerisch. Was so viele Dystopien in Buchform in dieser Zeit suggerieren, wirkt oftmals weit hergeholt, aber dann denke ich wieder: warum nicht? Könnte es nicht sein, dass die Erde irgendwann völlig voller Müll ist, sodass man kaum mehr atmen kann? Dass die Menschen auf den Mond umsiedeln müssen? Dass ein tödlicher Virus alle älteren Menschen in die Knie zwingt und nur noch junge Leute übrig bleiben? Dass der Tod eines einzelnen Menschen immer unbedeutender wird, sodass Wettbewerbe zelebriert werden, bei denen „Opfer“ gebracht werden, um zu verdeutlichen, wie mächtig die Reichen sind, während die Armen die neue Lebenszeitspanne von weit über 100  nie erreichen werden? Ja, das ist alles Fiction zwischen zwei Buchdeckeln, das lesen begeisterte Bücherfreunde mit Genuss in ihrer Freizeit. Aber lesen sie und wir das nicht, weil wir uns vorstellen können, dass die Welt ein bisschen, nur ein bisschen, so aussehen könnte? Irgendwann?
Das Jahr 2062 ist so weit weg. Und doch stehen wir irgendwann vor seiner Tür. Was bis dahin geschieht, kann niemand genau sagen. Alles ist möglich, nichts ist möglich. Die Neugier und der Optimismus oder auch Pessimismus bleibt. Die Reise bis dahin ist in jeder Hinsicht eine ungewisse Reise…


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2062
2062. Die USA steht kurz vor dem Bankrott. Die ganzen kleinen Staaten wie Schweiz, Albanien oder Kuba sind im Dritten Weltkrieg von den großen Staaten eingenommen worden. Genau wegen dem Weltkrieg ist auch die USA fast pleite. Und nicht nur die, sondern auch Russland. Exakt die Staaten, von denen man das nie erwartet hätte. Alle Leute hofften auf einen schnellen Sieg der USA, auf ein baldiges Ende des Krieges. Doch nichts war dem so. Niemand wollte freiwillig aufgeben und sich dieser Scham stellen. Jetzt haben wir die Quittung dafür bekommen, große, vereinigte aber auch rebellierende Staaten, den Antiaten. In Europa liegen 2 von 7 Antiaten. Hierbei haben sich die einstigen Erbfeinde Deutschland und Frankreich mit einigen kleineren Staaten zusammengeschlossen und gegen die machtübergreifenden Länder England und Russland gekämpft. Vorzweieinhalb Jahren endete endlich dieser 11-jährige Weltkrieg und die Spannungen sind noch jetzt spürbar, man könnte sie mit dem „Kalten Krieg“ vergleichen. Während dem Krieg kam Emmy als ein Produkt zerbrechender Liebe zur Welt.Zu ihrem Glück, kann sie sich kaum mehr an den Krieg erinnern, natürlich lernt sie in der Schule, wie es dazu kam, dass das Wetteifern der Länder und die immer größer werdende Verschwendungssucht der Menschen letztendlich dazu führte, aber was daraus entstand, war fast noch schlimmer. Durch die Zusammenschließung der Staaten, will jeder seine Gesetze und Prinzipien durchsetzten. Das lässt sich natürlich das Volk nicht gefallen und es entstehen Bürgerkriege und hin und wieder auch Guerillia-Angriffe auf Politiker. Das System, das momentan in Konsulta, Deutschland-Frankreich, vorherrscht, ist das bis jetzt grausamste aber auch friedlichste, eben weil man mit riesigen Strafen rechnen muss. Schon im Kindergarten wird den Kindern die Geschichte der Nation bildhaft gelernt, alles wird an ihrem Beispiel erklärt. Auch lernen sie von klein auf, mit dem Computer beziehungsweise Beambord umzugehen. Die Kinder lernen nicht mehr zu schreiben, denn wozu gibt es die Tastatur oder den Stimmenerkenner, den die immerweiter fortschreitende Entwicklung hervorbrachte? Aber Emmy will nichts von diesem System nicht anpassen. Sie hat während dem Krieg ihren Vater verloren, um genau zu sein, an ihrem neunten Geburtstag. Ihr Dad wollte ihr eigentlich einen Brief schreiben, eigenhändig, denn er hielt nicht viel von dieser Technologie, der Brief kann aber nie an. Seit diesem Zeitpunkt hasst Emmy die Ungerechtigkeit der Welt, die Vorherrschaft der Großen und Reichen und die grausamen Gesetze….
 

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Lieblingsbuch
Diese Frage: Dein liebstes Buch?
Diese Frage so viele such‘
Die meisten sagen,
wie kannst du fragen?

Wie oft wurd‘ ich schon gefragt,
wo ich auch sowas gesagt?
Jetzt ich werde Klartext sprechen
Und so meine Prinzipien brechen.

Mein Lieblingsbuch, was soll das sein?
Mir fällt immer immer ein andres ein.
Heute Virtuosity, morgen Lucian,
und so geht es mir das ganze Jahr.

Frag doch lieber
Welches Buch würdest du nie mehr lesen?
Das wären nicht so viele gewesen.

 
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In 50 Jahren…
Ich glaube, dass sich in 50 Jahren keine große Veränderung ereignet hat, nur dass sich die Welt noch stärker in Arm und Reich teilt, die reichen Leute sind alle noch reicher geworden und leben mit einer Technik so gut wie sie noch nie war. Es gibt keine neue Erfindungen, aber es bieten sich neue ungeahnte Möglichkeiten, die Medien vernetzen die ganze Welt noch stärker miteinander als heute schon, sodass es nur noch eine obere Regierung, gibt die über Allem steht. Auch die Beschäftigung und das Überleben haben sich durch die neuen Medien Möglichkeiten verändert und erleichtert. Die nicht so Reichen und Armen leben auch mit der neuen Technik, nur nicht in einem solchen Luxus. Die Armen haben Schulden gemacht, das Internet ist ihr größter Feind und ihr bester Freund. Eine neue Krankheit ist ausgebrochen, sie hat keinen Namen, alle nennen sie nur „Die Sucht“ und die Erkrankten sind „Die Süchtigen“. Sie ernähren sich von Tabletten und Drogen um am Leben zu bleiben, damit sie die meiste Zeit mit den Medien verbringen können, das Internet und die neusten Apps sind ihre besten Freunde, ihre Geborgenheit, ihre Zuflucht. Nicht jeder hat sie, doch die Krankheit hat sich verfünffacht, sie frisst „Die Süchtigen“ langsam von Innen auf. Wer noch nicht betroffen ist, hat ein relativ normales Leben, wer Glück hat besitzt einen Balkon oder sogar einen Garten. Es gibt viele, sehr viele Demonstrationen von verschiedenen Vereinen und Veranstaltern, die gegen die Globale Klimaerwärmung kämpfen und die Regierung hat sich mittlerweile geteilt, die, die gegen die neu Entdeckte Technik sind, sie nennen sich die GNT Partei, was so viel bedeutet wie: Gegen Neue Technik und die, die für die neu Entdeckte Technik sind, die FNT Partei, Für Neue Technik. Der „normale“ Mensch macht sich nun viel mehr Gedanken über Politik und Zukunft, um sich zu allem eine eigene Meinung zu bilden. Drei Gesellschaftsgruppen, drei Lebensweisen: Die „Reichen“, sie sind verwöhnt mit Technik und Luxus und leben nur im Jetzt. Die „Normalen“, sie leben wie jetzt, mit etwas mehr und besseren Medien und bilden sich eine eigene Meinung zur Zukunft und Politik. Die „Süchtigen“ , die meisten von ihnen leben in Häusern mit Sozialarbeitern und Hilfsleuten, die ihnen helfen wieder gesund zu werden, von der Sucht los zu kommen.
Viel hat sich nicht verändert, doch die Veränderungen, die stattgefunden haben, sind sie nun gut oder schlecht? -Das muss jeder selbst entscheiden…

(Julia)

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Zweilicht

Zwei Welten, zwei Zeiten, aber nur eine Wirklichkeit.

Eine Traumwelt, erscheint wie die Wirklichkeit.
Indianer Augen, so groß und klar,
geheimnisvolle Liebe, vereint als Paar.
3 Worte wären es nur: „Ich liebe dich“,
sie festigen den Schwur, vereinigen sich.

Zwei Welten, zwei Zeiten, aber nur eine Wirklichkeit.

Ein Träumer, ein Triexser.
In ferner Zukunft und doch so bald vereint,
sind Wendigos und des Fuchses größter Feind.
Zuneigung und Abstand, beides ist da,
was ist wirklich, was ist wahr?

Zwei Welten, zwei Zeiten, aber nur eine Wirklichkeit.

Die Trugwelt mit Geborgenheit.
Die Wahrheit, die Zukunft, so hart,
jede Entscheidung, jeder Tag.
Zwei Mädchen,, zwei Leben, zwei Städte.
Zweilichts Name wird nur einem offenbart.

Zwei Welten, zwei Zeiten, bis Wendigo kommen mag.

(Julia)

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Ich denke, in  50 Jahren werden wir einige Fortschritte gemacht haben,  z.B. in der Technik und  der Medizin.
Es wird Umweltfreundliche Fahrzeuge geben, einige Heilmittel gegen schlimme Krankheiten und vielleicht auch Roboter, die uns das Leben erleichtern ;)
Doch Ich bezweifle, dass es nur gute Sachen geben wird. Gefährliche Waffen könnten gebaut worden sein,  das halbe Leben wird über das Internet laufen,
oder wir haben so viele Sachen erfunden, dass jeder 150 Jahre alt wird und es immer weniger Platz und Wasser zum Leben gibt und das auch für die Tiere.
( Ok, leicht übertrieben :D )

Ich denke auch, dass es sein könnte, dass sich jeder nur noch für sich selbst interessiert und einem die andern total egal sind.

Ob alles mehr ins Positive geht, oder ins Negative kann ich nicht einschätzen. Aber hey, 2012 geht doch eh die Welt unter, oder?  xP
 
(Anni)
 
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Wer ewig liebt muss ewig Leben,
es ist ein Nehmen und Geben.
Blut wird die Lust meines Lebens sein,
doch ich bin nicht allein.
Edward ist immer für mich da,
er ist so wunderbar.
Für ihn werde ich alles aufgeben,
um ewig mit ihm zu leben.
Er gab meinem Leben einen Sinn,
ich folge ihm überall hin.
Ich werde ihn lieben und ehren,
so lange wir leben.

Gedicht von Bella, wie sie über ihr Leben als Vampir mit Edward denkt.  :)  ( Anfang Teil 4 von Bis(s) )

(Anni)
 
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--> Wie gefallen euch die Beiträge??? :)) <3
 
Liebe Grüße, Selina

Samstag, 22. September 2012

Über mir der Himmel


Autorin: Jandy Nelson

Inhalt:
Nach dem Tod ihrer Schwester Bailey fühlt Lennie sich, als hätte jemand den Himmel ausgeknipst. Siebzehn Jahre lang haben die beiden alles geteilt, siebzehn Jahre lang hat Lennie glücklich neben ihrer strahlenden Schwester gelebt.
Doch dann verliebt sie sich zum ersten Mal in ihrem Leben und gleich in zwei Jungen. Joe ist Musiker und Lebenskünstler gleichermaßen mit dem schönsten Lächeln der Welt; Toby stiller Cowboy, mutiger Skater und der Freund ihrer Schwester. Für Lennie sind sie wie Sonne und Mond - einer lässt das Licht herein, bei dem anderen hat ihr Schmerz ein Zuhause...

Infos zum Buch:
"Über mir der Himmel" ist im cbj Verlag erschienen, hat 352 Seiten und kostet gebunden € 14,95 [D], als Taschenbuch € 6,00 [D].
So weit ich weiß, gibt es keine Fortsetzungsbände. Wäre ja auch irgendwie unlogisch.
Empfehlen würde ich das Buch ab etwa 13 Jahren.

Cover:
Sowohl die Aufmachung der gebunden Ausgabe, als auch die des Taschenbuchformates gefallen mir wirklich gut. Ich kann gar nicht sagen, welche ich schöner und passender finde. Bei der Taschenbuchausgabe hat mich jedoch etwas gestört, dass der Buchrücken so instabil war und Leseknicke so im Überfluss entstehen konnten. Dennoch gefällt mir das Cover wirklich ausgesprochen gut.

Autorin:
Jandy Nelson ist eine US-amerikanische Kinder- und Jugendbuchautorin. Nelson studierte an der Cornell University, an der Brown University und am Vermont College. Ihr erstes Buch »The Sky Is Everywhere« erschien 2010 unter dem deutschen Titel »Über mit der Himmel«. Sie lebt in San Francisco.

Meine Meinung:
Irgendwie bin ich, was meine Meinung zu diesem Buch angeht, ein kleines bisschen zwiegespalten, obwohl letzten Endes der positive Eindruck mehr als überwiegt. Aber fangen wir lieber mal von vorne an:
Der Inhalt an sich ist eine wahnsinnig gute Idee, wenn auch nichts völlig Neues. Trotzdem habe ich noch nie eine Geschichte gelesen, die in der Weise geschrieben wurde. Am Anfang oder Ende der meisten Kapitel gibt es ein Gedicht oder eine Situation aus Lennies Leben. Die genaue Bedeutung erfährt man dann beim Lesen. Mir persönlich hat diese Idee unheimlich gut gefallen, das Buch wurde abwechslungsreicher und ich erfuhr viel aus dem Leben der beiden Schwestern, bevor eine von ihnen gehen musste.
Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen - das Buch war insgesamt fesselnd geschrieben, wenn auch etwas vorhersehbar. Dennoch passierten immer wieder kleine Überraschungen, die mich am Lesen hielten.
Die Charaktere finde ich nach wie vor sehr gelungen, besonders Joe und Toby. Ihre Charakterzüge wurden sehr anschaulich dargestellt und ich hatte beim Lesen oft das Gefühl, die jeweilige Person wirklich vor mir zu haben.
Mit der Hauptperson konnte ich mich ebenfalls gut anfreunden, außer in einer Sache: Mich störte ihre gravierende Unentschlossenheit. Den Anfang verstand ich das ja noch, aber irgendwann wurde ihre Beziehung zu den Jungs ein wenig ins Lächerliche gezogen, ich hatte das Gefühl, sie würde all das nicht ernst genug nehmen. Ich hätte an vielen Stellen des Buches komplett anders gehandelt und wusste nicht wirklich, wie ich mit ihrer Handlungsweise umgehen sollte.
Das Ende war, wie das ganze Buch, nochmal sehr emotional und aufwühlend. Überhaupt hat mich diese Geschichte sehr zum Nachdenken angeregt, sodass ich sie wirklich nur jedem von euch empfehlen möchte, der Lust auf ein etwas anderes, tiefgründiges Buch hat!

Fazit:
Eine tolle Geschichte mit kleinen Schwächen. Trotzdem absolut empfehlenswert!

♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥ (8 von 10 Herzen)

Montag, 17. September 2012

Keine Neuzugänge # KW 34, 35 & 36

Wow...! ;) Wie habe ich das denn geschafft?! Naja gut, ich war auch teilweise im Urlaub und so. ;)
Trotzdem bin ich total stolz auf mich, mal 3 Wochen lang kein neues Buch bekommen zu haben. :D Das tut auch meinem SuB ganz gut. *freu*
Allerdings habe ich dann in der darauf folgenden Woche total zugeschlagen... (es gab viele gebundene Bücher, die 2012 erschienen sind, reduziert auf ca. 3-6 €!!! :D) Der Post dazu kommt auch sicher bald mal... ;)

Liebe Grüße, Selina

Neuzugänge # KW 33

Und auch in KW 33 fanden zwei Bücher den Weg zu mir. *freu* :D


"Linna singt" von Bettina Belitz


... habe ich bei der Blogger-Aktion vom script5-Verlag gewonnen. ;) Dankeschön an dieser Stelle!!! Ich bin schon total gespannt. ;D











"Grave Mercy - Die Novizin des Todes" von Robin LaFevers


... ein Rezensionsexemplar des cbj-Verlags, was überraschend bei mir ankam. ;) Danke an den Verlag - ich bin schon gespannt aufs Lesen!! :D

Neuzugänge # KW 32

Ich werde mich jetzt mal an die Neuzugänge machen und die ausstehenden aus den vergangenen Wochen (*hust* :D) posten. ;)

In der Kalenderwoche 32 erreichten mich 3 Bücher - eines von der Idealo Challenge und zwei gewonnene. :)


"Sternenschimmer" von Kim Winter


... das Buch von der Idealo Challenge. *freu* :D Ich kann es immer noch nicht glauben, dass die einfach mal jedem Blogbesitzer ein Buch seiner Wahl geschenkt haben... ;)










"Gegen das Sommerlicht" von Melissa Marr


... habe ich bei Avalanche des livres gewonnen. Herzlichen Dank an dieser Stelle!! :D












"Mein Tag ist deine Nacht" von Melanie Rose


... und auch dieses Buch habe ich dem Gewinnspiel von Avalanche des livres zu verdanken.! Ich freue mich sehr!! ;D

Donnerstag, 13. September 2012

Bücherregal - Neue Sortierung :)

Nachdem meine Bücherregale fast aus allen Nähten platzte, entschloss ich mich zu einem wichtigen Schritt:
Ich sortierte alle meine ungelesenen Bücher aus, stapelte sie und brachte sie in unseren Abstellraum, wo ich sie teilweise in Regalen, teilweise in Kisten lagere. Die 5 Bücher, die ich immer als nächstes lesen will, stehen nun bei mir auf dem oberen Regalbrett des kleinsten Regals.

Natürlich brach es mir ein bisschen das Herz, meine ganzen ungelesenen Bücher in ein anderes Zimmer zu "verfrachten" - aber es gibt so viele Dinge, die dafür sprechen:

  • Endlich wieder Platz im Regal und keine Stapel Bücher mehr am Fußboden... ;)
  • Meinen SuB nicht ständig vor der Nase, folglich bekomme ich auch nicht immer gleich ein schlechtes Gewissen, wenn ich meine Bücher anschaue... :D
  • Ich werde wahrscheinlich mehr lesen, da ich natürlich die Bücher wieder in meine richtigen Regale stellen möchte, wo sie ja nur hinkommen, wenn sie auch gelesen sind. ;D
  • Ich tausche vermutlich mehr Bücher, da ich wieder Platz brauche...^^
Mal gucken, wie lange ich das so durchhalte. Aber in mein Zimmer passen definitiv keine Bücherregale mehr, von daher muss ich Prioritäten setzen und wirklich nur die Bücher, die ich auch gut fand, behalten. :)

Wie meistert ihr euer Platzproblem?? Oder seit ihr noch nicht an diesem Punkt?

Eure Selina <3

Mittwoch, 12. September 2012

TAG - "Ein Buch, das..."

Hey!! :)

Ich wurde von Binzi getaggt - vielen Dank!! <3

EIN BUCH, DAS...

  • ... dich zum Lachen gebracht hat: "Rubinrot" von Kerstin Gier
  • ... dich zum Weinen gebracht hat: "Die Bücherdiebin" von Markus Zusak
  • ... dich nachdenklich gemacht hat: "Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie" von Lauren Oliver
  • ... dich nicht losgelassen hat: "Delirium" von Lauren Oliver
  • ... dich überwältigt hat: "Die Bestimmung" von Veronica Roth
  • ... dich positiv überrascht hat: "Während ich schlief" von Anna Sheehan
  • ... du nicht beenden wolltest, weil es so gut war: "Die Rebellion der Maddie Freeman" von Katie Kacvinsky
  • ... du nicht aus der Hand legen konntest: "Starters" von Lissa Price
  • ... du abgebrochen hast: "Der Zauber der Stunde" von Sebastian Corda (--> nur vorerst abgebrochen, da ich keine Lust mehr auf das Buch hatte^^)
  • ... du eigentlich nie lesen wolltest: "Elfenblick" von Katrin Lankers
  • ... du als letztes in der Schule gelesen hast: "Homo Faber" von Max Frisch
  • ... auf deinem Nachttisch liegt: "Laqua - Der Fluch der schwarzen Gondel" von Nina Blazon
  • ... du unbedingt als nächstes lesen willst: "Linna singt" von Bettina Belitz
Ich tagge:
-Weisselilie
-Christine
-Lilly

Viel Spaß!!
Eure Selina :)

Neuzugänge # KW 31

Etwas verspätet (*hust* ;D) hier die Neuzugänge aus KW 31... ;)
Das war die Woche mit dem Bloggertreffen in München (der Post dazu ist gerade in Arbeit) und ich habe natürlich fleißig zugeschlagen, was Bücher kaufen betrifft. :D




"Der Märchenerzähler" von Antonia Michaelis


... hat mir die liebe Binzi mitgebracht!! Danke, danke, danke!! <3













"Stadt aus Trug und Schatten" von Mechthild Gläser


... ich musste es einfach mitnehmen, als ich es im Hugendubel gesehen habe... ;D *freu*












"Die Sterne leuchten immer noch" von Sarah Ockler


... genauso ging es mir auch mit diesem Buch. :) Ich habe es nun bereits gelesen und bin wirklich begeistert! Kann ich nur jedem von euch empfehlen!! :D












"Teufelsengel" von Monika Feth


... dieses Buch gab es in gebunder Ausgabe reduziert für ca. 5 €. Ich musste es natürlich gleich kaufen... ;D












"Weiß der Himmel von dir" von Alicia Bessette


... auch dieses Buch gab es in gebundenem Format auf ca. 5 € reduziert. Es klang so gut, dass ich es gleich mitnehmen musste. =)











Habt ihr schon eines (oder mehrere) der Bücher gelesen?? Wenn ja, wie hat es euch gefallen?

Eure Selina <3

PS: Blogger spinnt wieder, deshalb die großen Abstände bei den Absätzen im Post... Ich weiß leider nicht, wie man das ändert - wenn man das ganze wieder bearbeitet, sieht es normal aus; im Blog selbst aber nicht...^^ Naja, egal - hauptsache man erkennt die Bücher! :D

Sammelpost - Beiträge zum Gewinnspiel # 1

Hallo!! :) <3

Heute zeige ich euch mal ein paar Beiträge, die für mein Gewinnspiel bei mir eingetrudelt sind. *freu* Im Laufe der Zeit werde ich auf jeden Fall noch alle veröffentlichen, für die ich eine Erlaubnis bekommen habe.

Achtung: Rechtschreibfehler o.ä. habe ich nicht korrigiert, die Texte sind also noch völlig original. :)

Und DANKE an alle, von denen ich die Erlaubnis fürs Veröffentlichen bekommen habe! :D

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Wir schreiben das Jahr 2062.
Ich bin nun 70 Jahre alt aber wie 70 sehe ich nicht aus, denn die neuesten Technologien und Forschungen haben ein Mittel entwickelt, welches uns Menschen mindestens 100 Jahre alt werden lässt.
Mit meinen 70 Jahren bin ich gerade Rentnerin geworden. Damals, vor 50 Jahren, durfte man ja schon mit 63 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand.
Rückblickend würde ich sagen, dass ich eine wunderschöne Kindheit hatte, eine spannende Jugend, in der Blüte meines Lebens, so zwischen 20-30, wurde es schon etwas anstrengender, da man größere Verantwortung tragen musste: Haushalt, Arbeit, Familie und die restlichen Kleinigkeiten, die einem das Leben erschweren. Und nun, wo die Blüte langsam wieder zu welken beginnt, wird es langweilig.
Ich denke oft zurück an die alte Zeit... Der Sommer war ein richtiger Sommer, nicht so regnerisch wie heutzutage. Exotische Tiere konnte man wenigstens lebendig im Zoo betrachten, nicht wie heute, tot und konserviert um irgendwann einmal Klone entstehen zu lassen.
Damals gab es für die Leseratten auch Bibiliotheken und Geschäfte, in denen es richtige Bücher zum anfassen gab! Heute braucht man dafür ein spezielles Tablet um ein „Buch“ zu lesen. Märchen, wie die der Gebrüder Grimm, sind quasi ausgestorben. Die heutigen Kinder erfahren dadurch nur noch aus Erzählungen ihrer Großeltern. Wenn die Kinder überhaupt noch Zeit dazu haben. Die Schule ist ja nun sehr wichtig, ohne einen glänzenden Abschluss bekommt man keine Arbeit mehr. Die Plätze sind rar.
Ja, die Kinder sind ganz anders, als wir damals. Schon die Kleinen, die gerade mal Eingeschult wurden, kommen ohne Smartphone und Laptop nicht mehr zurecht.
Kommunikation findet hauptsächlich nur noch durch diese Medien statt.
Heutzutage zählt nur noch Geld, Macht, Ansehen und vorallem: Zeit.
Die hat heute kaum noch wer – außer vielleicht wir Rentner.
Alle laufen panisch umher und haben die Zeit im Nacken. Bloß nicht zuspät kommen. Erinnert mich sehr an die Disney Verfilmung von Alice im Wunderland. Der Hase, der die Taschenuhr auch nicht aus der Hand legen kann. Aber Disney? Die alten Filme kennt keiner mehr.
Ja, wenn ich so überlege, hatte ich eine wunderschöne Kindheit. Wir konnten auch ohne Smartphone und Laptop glücklich sein. Wir konnten uns auch mit uns selbst beschäftigen, hatten Freizeit, mussten eigentlich nicht in den Ferien lernen. Wir haben uns verabredet und unsere Kreativität geweckt, indem wir uns eigene Spiele ausgedacht haben. Heute sitzten sie ja da mit ihren Apps. Nebeneinander. Sprechen kein Wort aber spielen.

Ich möchte nicht mit ihnen tauschen. Und eigentlich möchte ich auch keine 100 Jahre alt werden.
Denn schon die ganzen Entwicklungsländer – kann man sie überhaupt noch so nennen? - basteln an Atomwaffen. Ein wenig nachvollziehbar ist es ja. Denn wer möchte eine kranke Macht über sich? Die bereit wäre alles niederzumetzeln. Ich glaube niemand...


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Das Leben im Jahr 2062:
Ein nerviges Piepsen weckt mich heute und während ich schon nach dem Wecker taste öffnet sich das Fach für meine heutige Kleidung im Kleiderschrank. Ich schlage auf den Wecker und er verstummt sofort. Ich nehme meine schwarze Datenbrille vom Nachttisch und setze sie auf. Während ich die Kleidung aus dem Fach nehme und mich anziehe, checke ich mit der Datenbrille meine Nachrichten und freue mich, als ich sehe, dass meine beste Freundin mich heute abholt, da sie gefahren wird. Sie ist schon auf dem Weg hierher und ich schreibe ihr, dass ich unten warten werde. Sofort kommt ihre Antwort: „Klar, aber vergiss nicht das wir heute vortragen müssen. Wir brauchen die Präsentation.“
Tatsächlich hatte ich die total vergessen. Ich renne schnell zum Datenschirm an meiner Zimmerwand und schicke die Präsentation vom Hausdatenspeicher an meine Brille. Ich schaue kurz auf die integrierte Uhr und schnappe mir meine Jacke, ich habe noch ungefähr 3 min. bis ich abgeholt werde. In der Küche steht meine Mutter gerade und zeigt mir mit den Fingern, dass ich etwas essen soll, als ich sie verwundert  anschaue, zeigt sie auf ihre Datenbrille und ich kapiere, dass sie gerade jemandem zuhört. Ich gehe zum Kühlschrank und überlege was ich essen soll. Der Bildschirm an der Vorderseite zeigt, dass wir noch alles Mögliche an Obst und anderen Kleinigkeiten da haben. Ich tippe auf dem Bildschirm rum und Sekunden später öffnet sich eine Klappe und ich nehme eine Banane und 2 Muffins raus. Die Banane esse ich sofort die Muffins nehme ich in beide Hände, dann schnappe ich mir meine Tasche in der fast gar nichts drin ist und winke meiner Mutter zum Abschied. Sie reagiert nicht, weswegen ich vermute, dass sie vom Telefonat zur Videobesprechung gewechselt hat und mich gar nicht sehen kann.
Als ich draußen stehe kommt das Auto auch schon und ich setze mich nach hinten zu meiner Freundin und werfe ihr einen der Muffins zu. Das Auto fährt los ohne das man einen Unterschied zum Stehen gemerkt hätte, das Auto ist eins der modernsten und schwebt mit Magnetkraft.  Während wir fahren, schickt mir meine Freundin Videos von ihrer Datenbrille auf meine, die wir uns dann gemeinsam anschauen bis wir in der Schule sind.


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Der Nachtzirkus
Im echten Zirkus gibt es Allerlei,
von Clowns bis hin zu Zauberei,
Was echt ist und was nur Illusionen,
erkennen nur die, die im Zirkus wohnen.
Gekleidet ausschließlich in schwarz und weiß,
verschlingen die Menschen Popcorn und Eis.
Doch sobald das Morgengrauen anbricht,
erlischt im Zirkus auch das letzte Licht,
denn nur zur Nachtzeit öffnet er sich,
doch auch wenn’s dunkel ist: Fürchte dich nicht.


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Ganz ehrlich, ich glaube, dass sich in 50 Jahren nicht viel verändern wird. Blickt man jetzt 50 Jahre zurück, kann man wirklich eine große Veränderung im menschlichen, sowie im technischen Sinne sehen. Doch jetzt, wo wir in beiden Aspekten schon so weit gekommen sind, kann sich doch nicht mehr viel verändern. Ich glaube wir sind schon an die Grenzen unserer Möglichkeiten angekommen.
Trotzdem hoffe ich sehr, dass für viele schreckliche Krankheiten endlich richtige und auf jeden Fall wirksame Medikamente erfunden werden. Das fände ich am wichtigsten!


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Dystopien mag ich besonders gern,
die ziehen mich sofort in ihren Bann.

Mein Lieblingsbuch,
wie kann’s auch anders sein,
muss „Die Bestimmung“ sein.

Als eine Alturan macht Beatrice sich auf,
nimmt viel schweres in kauf.
Eine Ferox wird sie von nun an sein,
als furchtlose Siegerin,
sie will ihr neues Leben beginnen.
Doch sie ist eine Unbestimmte,
keine Gleichgesinnte.
Klug, mutig und selbstlos
Doch so lebt sie nicht Gefahrenlos.
Sie muss es verbergen sich selber zum Schutz,
gefährlich für die anderen ist sie,
doch die Fassade hält nur kurz.
Four und Tobias ihr Trainer und Freund,
ein Unbestimmter, voll liebe und angst,
die Gürtelhiebe seines Vaters du in den Ohren knallen hören kannst.
Eric, ein Anführer und blutiger Mann,
hypnotisiert alle Mann,
Eine Revolution soll es sein.
Nur Tobias und Tris allein,
können jetzt von Nutzen sein.

(Vanessa)

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Ich glaube im Jahr 2062 gibt es den Regenwald so gut wie nicht mehr. Die Menschen haben wegen ihrer Gold- und Geldgier alles zerstört. Viele Tier- und Pflanzenarten sind ausgestorben, so etwas wie Artenvielfalt existiert nicht mehr. Dadurch wird die Luft immer schlechter, die Menschen können nur noch mit speziellen Masken, welche die Wissenschaftler entwickelt haben überleben. Auch wird noch viel mehr Eis in den Polarregionen schmelzen da unsere Erwachsenen mal wieder alles besser wissen mussten und nichts unternommen haben. Der Meeresspiegel steigt drastisch an, sodass es kleine Inseln wie Sylt nicht mehr gibt. Auch glaube ich, dass die Zukunft Gewalt tätiger wird. Alle schauen nur noch auf sich selbst und es gibt kaum jemanden der sich um das Wohl der anderen sorgt. Bücher wird es (leider) glaube ich auch nicht mehr geben, da ziemlich viele lieber auf ein E-Book zurückgreifen. Das Internet wird noch größeren Einfluss auf uns haben.
Für ein paar tödliche Krankheiten wird man ein Gegenmittel gefunden haben, aber das ist dann glaube ich das Einzige gute an der Zukunft. Dann stellt sich aber noch die Frage ob es wirklich erstrebenswert ist, auf solch einer Erde lange leben zu wollen.

(Vanessa)

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Lieben bedeutet fühlen.
Und zu fühlen bedeutet man macht sich verletztlich.
Doch in einer Welt in der es entfällt zu lieben ist nichts übrig geblieben.
Drum suche auf den Wegen nach der Liebe wegen!
So leer und doch so schwer. Doch rate mal Wer da steht am Meer . . .
 

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Wie gefallen euch die Beiträge?? :)
Es sind doch wirklich tolle dabei, oder?? ;)

Liebe Grüße, Selina <3

Freitag, 7. September 2012

Starters


Autorin: Lissa Price

Inhalt:
Nach einer furchtbaren Katastrophe gibt es nur noch alte und junge Menschen. Die 16-jährige Callie hat demnach ihre Eltern verloren und kämpft mit ihrem kleinen Bruder und einem Freund ums nackte Überleben.
Um an Geld zu kommen entschließt sie sich daher zu einem Handel mit der Body Bank, einem mysteriösen Unternehmen. Sie verleiht ihren Körper, damit eine alte Mieterin ihn übernehmen kann und so die Möglichkeit bekommt, sich für eine Zeit lang wieder jung zu fühlen. Währenddessen wird ihr Bewusstsein ausgeschaltet - es ist, wie als würde sie schlafen.
Aber es passiert etwas Unverhofftes: Callie erwacht früher als geplant. Sie findet sich in einem fremden Leben mit viel Luxus und einer teuren Villa wieder. Und als wäre das nicht genug, verliebt sie sich auch noch in Blake.
Doch wenig später muss Callie feststellen, dass ihr Körper zu einem furchtbaren Zweck gemietet wurde - es gilt nun den Plan um jeden Preis zu verhindern...

Infos zum Buch:
"Starters" ist im IVI Verlag erschienen, hat 400 Seiten und kostet gebunden € 15,99 [D].
Es ist der erste Band einer Dilogie, der zweite "Enders" erscheint am 12. November 2012.
Ich würde das Buch ab 14-15 Jahren empfehlen.

Cover:
Die Aufmachung des Buches gefällt mir insgesamt eigentlich relativ gut - das Schlichte und Düstere spiegelt nämlich die Stimmung der Geschichte wider. Allerdings muss ich sagen, dass meiner Meinung nach das Potenzial nicht vollständig ausgeschöpft wurde, man hätte also durchaus mehr daraus machen und das Cover noch etwas ansprechender gestalten können.

Autorin:
Lissa Price ist Drehbuchautorin und lebt nach mehreren Aufenthalten in Japan und Indien heute in Kalifornien. Ihr Roman "Starters" ist das höchstgehandelte Debüt der letzten Jahre.

Meine Meinung:
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Das Buch ist so voller Emotionen - Trauer, Krieg, Verlust, Erfolg, Liebe, Schmerz -, dass es nahezu überzuquellen scheint. Es ist wirklich nicht gelogen, wenn ich sage, dass ich noch nie ein so aufwühlendes, ja fast schon beängstigendes Buch gelesen habe. Kein Thriller war so spannend, so facettenreich, so unvorhersehbar.
Die Idee an sich ist einfach nur genial. Und so unmöglich es klingt, aber man Parallelen zur heutigen Zeit ziehen - Manipulation, Vortäuschung falscher Tatsachen und ein Mädchen, das niemals aufgibt.
Callie ist eine unglaublich sympathische Protagonistin, deren Handlungen ich stets nachvollziehen konnte. Ich bewundere sie für ihren Mut, für ihren Kampfgeist und frage mich immer wieder, wie ich in ihrer Situation gehandelt hätte. Aber noch mehr stelle ich mir die Frage, was denn sein würde, wenn wirklich einmal etwas so Schreckliches passieren würde. Wäre die ältere Generation ernsthaft zu so etwas fähig? Und vor allem: Was müsste geschehen, damit es so weit kommt? Hätte es wirklich niemand in der Hand?
Eine andere Person, über die ich immer wieder nachdenken muss, ist der Old Man. Er gehört definitiv zu den Charakteren, die einem einen kalten Schauer über den Rücken jagen. Auch wenn sein Geheimnis nur bruchstückhaft gelöst wurde, fühlt man sich dennoch von ihm eingenommen und kann ihn sich lebhaft vorstellen.
Auch die anderen Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Zwar hätte ich von einigen wie Michael oder Tyler gerne noch etwas mehr erfahren, denke aber, dass dies dann im Folgeband der Fall sein wird.
Den Schreibstil habe ich als ziemlich anschaulich in Erinnerung. Dennoch muss ich gestehen, aufgrund dieser fesselnden Handlungen nicht so darauf geachtet zu haben. Mir waren andere Dinge wichtiger; ich legte mein Augenmerk so auf die Geschichte, dass ich während des Lesens teilweise nicht einmal mehr ansprechbar war.
Aber am besten am ganzen Buch gefiel mir der Bezug zur Realität. Und das meine ich nicht so, dass die Geschichte an sich in diesem Moment passieren könnte. Ich meine vielmehr, dass so viel passiert - gute und schlechte Dinge. Dass Callie niemals aufgibt, egal wie schwarz ihre Zukunft in einem Moment aussieht. Dass Menschen sterben und dennoch auch wieder gute Dinge geschehen. Dass alles ist, wie es ist, ohne dabei unnatürlich zu wirken. Wie im echten Leben. Es ist keine Heldengeschichte, in der alles gut geht - im Gegenteil.

Fazit:
Eine wahnsinnig fesselnde Dystopie, die sich mit interessanten Fragen beschäftigt und einen nicht mehr loslässt. Die Charaktere sind beeindruckend, ebenso der Handlungsverlauf, der Schreibstil - einfach alles! Eine ganz klare Leseempfehlung!

♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥ (10 von 10 Herzen)


Herzlichen Dank an den IVI Verlag für dieses atemberaubend tolle Rezensionsexemplar!

Donnerstag, 6. September 2012

Auslosung des XL-Gewinnspiels... :)

 

Bestimmt seid ihr schon total gespannt, wer denn nun gewonnen hat! *händereib* :)

Aber zuvor erst mal ein paar "Statistiken":
  • Es hatten sich 29 Leute für das, zugegeben nicht völlig niveaulose, Gewinnspiel angemeldet.
  • Am Ende konnte ich dann aber nur 27 Teilnehmer melden, da zwei unter euch, Binzi und Livi, leider vergessen haben, die Aufgabe(n) zu bearbeiten. :/ Sorry!
  • Demnach lag die Gewinnchance bei 5:9, also ca. 55 %... (Jaja, die gute Mathematik... ;D)
  • Es war verdammt schwer, die Preise zu verteilen. Am Ende waren wir dann sogar so weit, dass wir beinahe alle Leute gezogen haben und nur eine fanden, die einen bestimmten Preis auf dem Wunschzettel hatte... ;) Naja, gerade nochmal gut gegangen.^^ Was ich jedenfalls damit sagen wollte ist, dass einige von euch gewonnen hätten, aber kein passender Preis mehr da war, den ihr euch gewünscht habt... :/
  • Insgesamt betrachtet gab es wirklich tolle Einsendungen - ich werde auf jeden Fall bald mal einen Sammelpost machen! :)

Sooo, nun zu den Gewinnern: *freu*

Es gibt ja 15 Preise - 11 Bücher und 4 kleinere Überraschungen. :) Ich lege außerdem in jedes Päckchen ein paar Kleinigkeiten mit rein. *-*

 
"In der Wälder tiefer Nacht"
+ ein paar Kleinigkeiten

hat gewonnen:




"Sternenfeuer - Gefährliche Lügen"
+ ein paar Kleinigkeiten

hat gewonnen:

Lotta




 "Sommerfalle"
+ ein paar Kleinigkeiten

hat gewonnen:





"Die verborgene Königin"
+ ein paar Kleinigkeiten

hat gewonnen:

Angel




"Der Tod der Märchenmacher"
+ ein paar Kleinigkeiten

hat gewonnen:




"Schnitt"
+ ein paar Kleinigkeiten

hat gewonnen:
 
Nik75



 


"Schnitt"
 + ein paar Kleinigkeiten

hat gewonnen:






 
"Schnitt"
+ ein paar Kleinigkeiten

hat gewonnen:




  "Diktatur der Stille"
 + ein paar Kleinigkeiten

hat gewonnen:

Chirise





"Headhunter"
 + ein paar Kleinigkeiten

hat gewonnen:






"Headhunter"
 + ein paar Kleinigkeiten

hat gewonnen:




  
Eine kleine Überraschung

hat gewonnen:
Julia





Eine kleine Überraschung

hat gewonnen:

Vanessa





 
Eine kleine Überraschung

hat gewonnen:





Eine kleine Überraschung

hat gewonnen:






HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH AN EUCH ALLE!!!! :)

Bitte lasst mir so schnell wie möglich eure Adresse zukommen:
meine-lesewelt@fantasymail.de

Achtung: Ihr habt eine Woche Zeit, um euch bei mir zu melden - ansonsten lose ich erneut aus!!!

An die anderen: Nicht traurig sein! Wie schon erwähnt, hätten einige von euch gewonnen, aber keines eurer Wunschbücher war mehr da. :( Ich werde aber sicher in nächster Zeit mal wieder ein Gewinnspiel veranstalten - vielleicht habt ihr dann ja Glück!! :D 

Liebe Grüße,
eure Selina <3